Die Laserbehandlung von Kapillaren ist eine effektive Methode zur Beseitigung feiner Gefäßerweiterungen (Teleangiektasien) im Gesicht und an den Beinen. Die Laserenergie zielt auf das Hämoglobin im Inneren des Gefäßes ab, erzeugt Wärme und verletzt kontrolliert die Gefäßwand. Dadurch verschließt sich das Gefäß und das Hautbild verbessert sich.

Bei Kapillarproblemen eignet sich die Lasertherapie besonders für oberflächliche und kleinlumige Gefäße. Wellenlänge und Energieniveau werden je nach Hauttyp und Gefäßtiefe angepasst. Das umliegende Gewebe wird während der Behandlung geschützt, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen minimiert wird. Die Behandlung wird in der Regel schnell und ohne Anästhesie abgeschlossen.

Zu den Vorteilen der Laserbehandlung von Gefäßen gehören minimale oder keine Schmerzen während der Sitzung, eine hohe Wahrscheinlichkeit narbenfreier Heilung und eine schnelle Rückkehr in den Alltag. Die Anzahl der Sitzungen variiert je nach Gefäßdichte; sichtbare Verbesserungen treten in der Regel nach mehreren Behandlungen auf. Leichte Rötungen oder Schwellungen nach der Sitzung klingen rasch ab.

Die Nachsorge umfasst Sonnenschutz, das Befeuchten der Haut und das Meiden hoher Temperaturen. Die richtige Gerätewahl und fachärztliche Aufsicht sorgen für nachhaltige Ergebnisse und einen hohen ästhetischen Erfolg. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um die Bildung neuer Gefäße zu verhindern.

Phlebologe & Facharzt für Gefäßchirurgie
Op. Dr. İlker Zan
Venenklinik

Nach Abschluss seiner Facharztausbildung in Herz- und Gefäßchirurgie spezialisierte sich Op. Dr. İlker Zan insbesondere in den Bereichen Phlebologie und Gefäßchirurgie weiter. Seit vielen Jahren führt er nicht-chirurgische Krampfadernbehandlungen durch. Nachdem er in mehreren öffentlichen Einrichtungen und privaten Krankenhäusern tätig war, gründete er 2019 seine eigene Klinik in Alanya und setzte dort seine Behandlungen fort. Im Jahr 2025 bietet er seine Dienstleistungen weiterhin in der von ihm in Antalya gegründeten Dr. ZAN Venenklinik an.

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Was verursacht Kapillaren und wen betrifft es?

Kapillar- (Besenreiser-) Probleme sind häufiger, als man denkt. Ein großer Teil der Erwachsenen – insbesondere an den Beinen und im Gesicht – ist in unterschiedlichem Maße betroffen. Obwohl der genaue Mechanismus ihres Auftretens nicht vollständig geklärt ist, werden meist zwei Hauptfaktoren in Betracht gezogen:

Erhöhter intravasaler Druck (venöse Hypertonie). Die Klappen in den Beinvenen, die das Blut zum Herzen zurückführen, nutzen sich im Laufe der Zeit ab oder arbeiten nicht mehr optimal. Das Blut fließt dann rückwärts (Reflux), wodurch der Venendruck steigt. Dieser erhöhte Druck erweitert kleine Gefäße nahe der Hautoberfläche, sodass sie sichtbar werden.

Strukturelle Schwäche der Gefäßwand. Bei manchen Menschen führt eine genetische Veranlagung zu einer angeborenen Schwäche der Venenwand. Hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft, Menopause, Hormontherapie) und übermäßige Sonnenexposition können die Elastizität und Festigkeit zusätzlich verringern.

Häufige Risikofaktoren:

  • Genetische Veranlagung (familiäre Venenerkrankungen)
  • Berufe mit langem Stehen oder Sitzen
  • Schwangerschaft (hormonelle und mechanische Drucksteigerung)
  • Alterung
  • Übergewicht
  • Trauma oder entzündliche Hauterkrankungen

Können Besenreiser an den Beinen auf eine ernstere Venenerkrankung hinweisen?

Dies ist ein entscheidender Punkt in unserem Fachgebiet. Besenreiser an den Beinen sind nicht nur ein kosmetisches Problem; sie können das früheste und scheinbar „harmloseste“ Anzeichen einer zugrunde liegenden chronischen venösen Insuffizienz (CVI) sein, die an der Oberfläche nicht sichtbar ist.

Die Ursache muss vor der Behandlung identifiziert werden. Andernfalls werden nur die sichtbaren Gefäße entfernt, aber da die zugrunde liegende Hochdruckquelle bestehen bleibt, kehren die Besenreiser schnell zurück (Rezidiv) – die häufigste Ursache für Enttäuschungen.

Daher ist ein venöses Duplex-Ultraschall (VDU) vor jeder Behandlung von Beinvenen unbedingt erforderlich. Mit dem VDU beurteilen wir:

  • Klappenfunktion der axialen (Stamm-) Venen (z. B. Vena saphena magna – GSV)
  • Vorhandensein und Schweregrad des Refluxes (Rückfluss)
  • Standorte versteckter „Zuführ“-Venen, die das oberflächliche Netzwerk versorgen
  • Vorhandensein einer tiefen Venenthrombose (DVT) oder Obstruktion

Unsere Priorität ist nicht nur die Entfernung des sichtbaren Besenreisers, sondern die Korrektur der hämodynamischen Ursache, die ihn hervorgerufen hat.

Wie beseitigt der Laser Kapillaren – was ist die wissenschaftliche Grundlage?

Bei der Lasertherapie handelt es sich nicht um „Magie“, sondern um Physik – genauer gesagt um die Theorie der selektiven Photothermolyse.

Einfach gesagt: Die gewählte Laserenergie zielt auf einen bestimmten Chromophor im Gefäß, erhitzt und verschließt das Gefäß, während das umliegende Gewebe geschont wird.

Drei Schlüsselfaktoren der Laserbehandlung:

  • Zielchromophor: Blut-Hämoglobin

Laserlicht wird vom Hämoglobin in den roten Blutkörperchen absorbiert. Die absorbierte Energie wird in Wärme umgewandelt, koaguliert die Gefäßwand, verengt sie und führt zu einem dauerhaften Verschluss.

Das Zielchromophor tritt in zwei Formen auf:

Oxyhämoglobin — in sauerstoffreichem, rotem Blut (z. B. Gesichtskapillaren).

Deoxyhämoglobin — in dunklerem, bläulichem venösem Blut (z. B. Beinvenen).

  • Wellenlänge: Eindringtiefe

Die Wellenlänge bestimmt, wie tief das Licht in die Haut eindringt und welche Hämoglobinform es am besten absorbiert.

Kurzwellige Laser (z. B. 532 nm): sehr oberflächliches Eindringen; stark von Oxyhämoglobin absorbiert. Ideal für dünne, rote Gefäße im Gesicht.

Längere Wellenlängen (z. B. Nd:YAG 1064 nm): dringen mehrere Millimeter tief ein; werden effektiv von Deoxyhämoglobin absorbiert. Unverzichtbar für tiefere, bläuliche Beinvenen.

  • Pulsdauer: Wärmespeicherung im Gefäß

Dies ist die Zeit, in der die Laserenergie abgegeben wird. Sie muss lang genug sein, um das Gefäß zu verschließen, bevor sich die Wärme im umliegenden Gewebe verteilt. Dies hängt von der thermischen Relaxationszeit (TRT) ab. Je größer der Gefäßdurchmesser, desto länger muss der Puls sein – daher werden für Kapillarbehandlungen Pulse im Millisekundenbereich verwendet.

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Welche Laser und Systeme werden für Kapillaren im Gesicht und an den Beinen bevorzugt?

Das Gerät wird individuell anhand von Ort, Farbe, Tiefe des Gefäßes und Hautphototyp des Patienten ausgewählt.

Für Kapillaren im Gesicht (rot und oberflächlich):

KTP-Laser (Kaliumtitanylphosphat, 532 nm):

Wird stark von Oxyhämoglobin absorbiert.

Sehr effektiv bei oberflächlichen Läsionen.

Wird häufig bei heller Haut (Fitzpatrick I–III) eingesetzt.

Bei dunklerer Haut besteht aufgrund der Melaninabsorption ein höheres Verbrennungsrisiko.

Pulsed-Dye-Laser (PDL, 585–595 nm):

Der „Goldstandard“ bei Feuermalen (kongenitalen Gefäßfehlbildungen).

Wird ebenfalls bei Gesichtsteleangiektasien und Rosazea eingesetzt.

Für Kapillaren an den Beinen (bläulich und tiefer):

Langgepulster Nd:YAG-Laser (1064 nm):

Bietet eine tiefe Eindringung.

Unverzichtbar für dickere, tiefere retikuläre Venen.

Wird nur minimal von Melanin absorbiert, daher die sicherste und effektivste Wahl bei dunklerer Haut (Fitzpatrick IV–VI).

Andere vielseitige Systeme:

IPL (Intense Pulsed Light – intensives gepulstes Licht):

Keine einzelne Laserlinie, sondern ein breites Spektrum.

Kann vaskuläre (Rötung) und pigmentierte Läsionen gleichzeitig behandeln.

Effektiv im Gesicht, jedoch bei dunkler Haut mit Vorsicht zu verwenden, da das Risiko einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung besteht.

Welche Methode ist bei Besenreisern an den Beinen besser – Laser oder Sklerotherapie?

Eine sehr häufige Frage. Die einfache Antwort: beide! Die besten Ergebnisse werden oft mit einer Kombination erzielt. Die Auswahl erfolgt anhand des Durchmessers – nach einem festgelegten Algorithmus:

Behandlung nach Durchmesser:

  • Sehr feine Kapillaren (Teleangiektasien < 1 mm):
  • Der Laser (Nd:YAG 1064 nm) hat hier einen Vorteil. Diese winzigen Gefäße sind mit einer Nadel schwer zu treffen; der Laser ist präziser und wirksamer.
  • Mittlere Gefäße (retikuläre Venen 1–3 mm):

Die Sklerotherapie (Schaum oder Flüssigkeit) ist hier überlegen und effizienter. Mit zunehmendem Durchmesser verschließt ein Sklerosierungsmittel die Vene besser als der Laser.

Wann der Laser im Vorteil ist:

  • Ausgeprägte Nadelangst
  • Bekannte Allergie gegen Sklerosierungsmittel
  • Sehr feine, diffuse Netzwerke, bei denen eine Sklerotherapie nicht praktikabel ist

Optimale kombinierte Strategie:

Zuerst wird – falls vorhanden – eine Stammveneninsuffizienz korrigiert. Anschließend werden größere blaue „Zuführ“-Venen mit Sklerotherapie verschlossen. Schließlich werden die verbleibenden feinen roten Netzwerke mit transdermalem Laser entfernt. Dies führt zu höchster Wirksamkeit und Dauerhaftigkeit.

Wie sollte man sich auf eine Laserbehandlung vorbereiten – was sollten Patienten beachten?

Sicherheit und Erfolg hängen stark von der Vorbereitung ab. Wichtige Regeln vor der Behandlung:

  • Sonnenexposition vermeiden: mindestens 4 Wochen vor und während der Behandlung; kein Sonnenbaden oder Solarium.
  • Sonnencreme verwenden: Tragen Sie im Freien einen Lichtschutzfaktor von mindestens SPF 30+ auf.
  • Natürlichen Hautton beibehalten: Gebräunte Haut lenkt die Laserenergie auf Melanin statt auf das Gefäß – was das Risiko von Verbrennungen, Blasenbildung und dauerhafter Hyperpigmentierung erhöht.
  • Lokale Infektionen: Behandlung verschieben, wenn sich im Bereich eine aktive Wunde, Infektion oder Fieberblase befindet.
  • Medikamente: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme von Antikoagulanzien, Aspirin oder Nahrungsergänzungsmitteln, die die Blutungsneigung erhöhen.
  • Alkohol: 24 Stunden vor der Behandlung vermeiden.
  • Topische Produkte: Am Behandlungstag keine Lotionen, Cremes, Öle oder Make-up auftragen.
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    Welche Techniken werden in der Lasertherapie verwendet und wie wird das therapeutische Ziel erreicht?

    Die Ergebnisse hängen stark von der Gerätequalität und der Erfahrung des Behandlers ab. Zwei grundlegende Prinzipien:

    1. Schutz der Epidermis (Kühlung) vor thermischen Verletzungen

    Kühlung verhindert Oberflächenverbrennungen und reduziert Beschwerden. Zu den Methoden gehören:

    Dynamic Cooling Device (DCD): ein Kältespray unmittelbar vor dem Laserpuls.

    Kontaktkühlung: ein gekühltes Saphirfenster am Handstück.

    Auftragen eines Kühlgels.

    1. Pulsabgabetechnik

    Der Arzt wählt Fluenz und Pulsdauer (ms) entsprechend dem Gefäßdurchmesser, der Tiefe und dem Hauttyp aus. Wichtige Punkte:

    Vermeidung von Pulsüberlappungen („Pulse stacking“): dies führt zu übermäßiger Wärmeansammlung und Verbrennungen. Zwischen den Pulsen sollte ein Abstand von etwa 1 mm gelassen werden.

    Therapeutischer Endpunkt: sichtbar durch sofortige Blässe, Verschwinden oder „Zusammenfallen“ des Gefäßes (Photokoagulation). Während früher Purpura als Ziel galt, streben moderne Laser eine Gefäßschließung ohne Blutergüsse an.

    Wie verläuft die Heilung und welche Nachsorge ist erforderlich?

    Die ersten Wochen bestimmen das Endergebnis.

    • Heilungsverlauf:

    Unmittelbar nach der Behandlung: Die Gefäße können dunkelrot/violett erscheinen, begleitet von Schwellung und leichter Rötung. Hinweis: Gefäße verschwinden nicht „sofort“; das Verblassen dauert 2–6 Wochen, manchmal länger.

    Schmerz: in der Regel mild; kann mit frei verkäuflichen Schmerzmitteln (z. B. Paracetamol) behandelt werden.

    Unverzichtbare Empfehlungen:

    • Bewegung:

    Gehen Sie sofort danach 30–60 Minuten.

    Setzen Sie das tägliche Gehen (mindestens 30 Minuten) fort.

    Wichtig, um Thrombosen zu vermeiden und die Durchblutung zu fördern.

    • Hitzeexposition:

    Vermeiden Sie heiße Bäder, Saunen, Dampfbäder und Schwimmbäder für 1–3 Wochen.

    Hitze verursacht Gefäßerweiterung und behindert die Heilung.

    • Starke körperliche Aktivität:

    Vermeiden Sie intensives Training (Laufen, Gewichtheben) für 1–2 Wochen.

    • Sonnenschutz:

    Schützen Sie die behandelte Stelle mindestens 4 Wochen vor der Sonne und verwenden Sie Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

    Welche Komplikationen sind möglich und wie werden sie behandelt?

    Die Lasertherapie gilt als sehr sicher, aber Nebenwirkungen oder Komplikationen können auftreten. Die meisten sind vorübergehend und stehen häufig im Zusammenhang mit falschen Parametereinstellungen.

    Häufige, reversible Effekte:

    • Schwellung (Ödem)
    • Rötung (Erythem)
    • Juckreiz
    • Purpura (Blutergüsse)

    Wichtige Komplikationen:

    • Dyspigmentierung (Farbveränderung):

    Hyperpigmentierung: die häufigste Folge nach Laser- oder Sklerotherapie; verursacht durch Hämosiderinablagerung aus verbliebenem Blut im verschlossenen Gefäß. Verschwindet normalerweise von selbst oder mit pigmentreduzierender Behandlung.

    Hypopigmentierung: seltener – Aufhellung der behandelten Bereiche.

    • Thermische Verletzung und Narbenbildung:

    Übermäßige Erwärmung der Epidermis kann Blasen, Krusten und bleibende Narben verursachen. Meist durch falsche Einstellungen oder überlappende Pulse bedingt.

    • Teleangiektatisches „Matting“:

    Sehr feine neue rote Gefäße um das behandelte Areal. Meist selbstlimitierend; gelegentlich sind zusätzliche Behandlungen erforderlich.

    • Fokale Thrombose:

    Kleine feste Gerinnsel in behandelten oberflächlichen Venen.

    Langzeitergebnisse und Rezidivraten

    Wenn Ihre Kapillarbehandlung von einem Spezialisten durchgeführt wird, der auch eine Stammveneninsuffizienz (z. B. EVLA) korrigiert, sind die Langzeitergebnisse ausgezeichnet.

    Verschluss der Stammvene (EVLA): Erfolgsrate nach 12 Monaten etwa 98 % bei axialen Venen – was eine dauerhafte Korrektur der Ursache bedeutet.

    Rezidivrisiko: Wiedereröffnung des behandelten Gefäßes ist selten. Da Venenerkrankungen jedoch genetisch bedingt und fortschreitend sind, können im Laufe der Zeit neue insuffiziente Bereiche entstehen. Selbst nach 5 Jahren bleiben die Rückfallraten akzeptabel.

    Denken Sie daran: Die Behandlung von Kapillaren ist keine einmalige „Lösung“, sondern die Behandlung einer chronischen Erkrankung, die regelmäßige Kontrollen und Anpassungen des Lebensstils erfordert. Regelmäßige Nachsorge ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

    Wann sollte man vor Beginn der Behandlung einen Spezialisten aufsuchen?

    Wenn Besenreiser an den Beinen Sie kosmetisch stören und Sie eines der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie einen Venenspezialisten konsultieren:

    • Schweregefühl in den Beinen, das sich im Laufe des Tages verstärkt
    • Schwellungen an Knöcheln oder Beinen (Ödeme)
    • Brennen, Juckreiz oder unruhige Beine
    • Schmerzen oder Krämpfe, insbesondere nach langem Stehen
    • Hautverfärbungen (bräunliche Flecken)

    Diese Anzeichen deuten auf eine mögliche chronische venöse Insuffizienz hin – in diesem Fall ist eine Laserbehandlung allein nicht ausreichend.

    Häufig gestellte Fragen

    Welche Bereiche können mit dem Laser behandelt werden?

    Der Laser kann im Gesicht, um die Nase, an den Beinen und auf der Brust angewendet werden – überall dort, wo feine Gefäße häufig vorkommen. Er ist wirksam, um das Erscheinungsbild rot-violetter Gefäße zu reduzieren, die kosmetisch störend wirken.

    Wie wirkt der Laser bei der Kapillarbehandlung?

    Das Laserlicht wird vom Hämoglobin absorbiert und in Wärme umgewandelt, wodurch die Gefäßwand kontrolliert geschädigt wird. Das Gefäß wird anschließend vom Körper allmählich resorbiert.

    Ist der Eingriff schmerzhaft?

    Ein leichtes Kribbeln oder Brennen kann auftreten, wird jedoch von den meisten Patienten gut toleriert. Kühlsysteme und betäubende Cremes erhöhen den Komfort.

    Sind Rötungen und Blutergüsse nach dem Laser normal?

    Ja. Vorübergehende Rötungen oder leichte Blutergüsse sind häufig und verschwinden in der Regel innerhalb weniger Tage. Die Haut normalisiert sich bald wieder.

    Wie viele Sitzungen sind erforderlich?

    Das hängt von der Dichte und Dicke der Gefäße ab. Die meisten Patienten bemerken sichtbare Verbesserungen nach 1–5 Sitzungen im Abstand von 4–6 Wochen.

    Kehren die behandelten Gefäße zurück?

    Die gleichen Gefäße kehren nicht zurück, aber neue können in ähnlichen Bereichen entstehen. Sonnenschutz, Rauchstopp und regelmäßige Hautpflege helfen, die Neubildung zu reduzieren.

    Welche Vorsichtsmaßnahmen sind nach der Behandlung notwendig?

    Vermeiden Sie heiße Duschen, Sauna und intensives Training für 24 Stunden. Verwenden Sie Sonnenschutzmittel und halten Sie die Haut feucht, um die Heilung zu unterstützen.

    Wer sollte keine Laserbehandlung durchführen lassen?

    Sie wird nicht empfohlen bei offenen Wunden, kürzlich gebräunter Haut oder der Einnahme fotosensibilisierender Medikamente. In der Schwangerschaft wird sie im Allgemeinen verschoben.

    Wie lange halten die Ergebnisse an?

    Sobald die behandelten Gefäße vollständig verschlossen sind, gelten die Ergebnisse als dauerhaft. Hormonelle Faktoren oder genetische Einflüsse können jedoch im Laufe der Zeit neue Gefäße entstehen lassen.

    Darf ich nach dem Eingriff Make-up tragen?

    Leichtes Make-up ist nach 24 Stunden erlaubt. Wenn Rötung oder Reizung anhalten, warten Sie länger und lassen Sie die Haut sich erholen.

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