Nach der Behandlung von Krampfadern besteht ein Rückfallrisiko, doch dieses Risiko kann durch eine geeignete Behandlung und Lebensstiländerungen verringert werden. Nach der Behandlung ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, die den Kreislauf unterstützen, die Elastizität der Venen erhalten und eine Venenerweiterung verhindern. In den Beinen befinden sich viele Venen. Dies weist nicht auf ein Wiederauftreten derselben Krampfadern hin, sondern auf die Bildung neuer.
Nach der Behandlung können die folgenden Schritte unternommen werden:
- Kompressionsstrümpfe: Das Tragen von Kompressionsstrümpfen gemäß der Empfehlung Ihres Arztes kann die Durchblutung der Beine unterstützen und das Risiko der Bildung neuer Krampfadern verringern.
- Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt die Beinmuskulatur und unterstützt den Blutkreislauf. Aktivitäten mit geringer Belastung wie Gehen, Radfahren oder Schwimmen werden empfohlen.
- Gesunde Ernährung: Eine ausreichende Ballaststoffzufuhr und eine gesunde Ernährung verbessern das allgemeine Wohlbefinden und unterstützen die Gefäßgesundheit.
- Gewichtskontrolle: Übergewicht kann zusätzlichen Druck auf die Venen in den Beinen ausüben. Die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts kann das Risiko von Krampfadern verringern.
- Regelmäßige Kontrollen: Regelmäßige Nachuntersuchungen bei Ihrem Arzt nach der Behandlung sind wichtig. Wenn Symptome erneut auftreten, kann eine frühzeitige Intervention den Behandlungserfolg verbessern.
Die Krampfaderbehandlung kann die Symptome wirksam lindern und das Erscheinungsbild verbessern, sie kann jedoch die Bildung neuer Krampfadern nicht vollständig verhindern. Jeder Patient ist anders, daher ist es wichtig, eng mit Ihrem Arzt zusammenzuarbeiten, um den Nachsorgeprozess zu steuern.
Der Zweck des Farbdoppler-Ultraschalls besteht darin, genau dies festzustellen. Wenn ein internes Problem vorliegt, können sich neue Krampfadern entwickeln. Deshalb behandeln wir zunächst das innere Problem und fahren dann mit der äußeren kosmetischen Behandlung fort. Die sichtbaren Venen sind die problematischen, und diese werden behandelt. In Zukunft können auch andere Venen funktionsgestört werden. Wenn sie jedoch unbehandelt bleiben, werden sich weiterhin neue bilden. Es ist ähnlich wie bei einem Zahn, der kariös wird — auch wenn er behandelt wird, kann später ein anderer Zahn betroffen sein — das gleiche Prinzip gilt hier.

Op. Dr. İlker Zan ist ein Herz- und Gefäßchirurg, der seit vielen Jahren auf Gefäßerkrankungen und Phlebologie (Krampfadern- und Venenerkrankungen) spezialisiert ist. Zwischen 1995 und 2001 studierte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Gaziantep und schloss anschließend seine Facharztausbildung für Herz- und Gefäßchirurgie am Krankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Dicle ab. Seit 2011 gehört er mit der Anwendung von minimal-invasiven (endovenösen) Krampfaderbehandlungen zu den Pionieren auf diesem Gebiet in der Türkei.
Im Jahr 2019 gründete er in Alanya die Dr. Zan Varis Klinik und brachte damit moderne phlebologische Behandlungskonzepte in die Region. Seit 2025 setzt er seine Tätigkeit in seiner neuen Klinik in Antalya fort. In seiner Praxis erstellt er für jeden Patienten individuelle Diagnose- und Behandlungspläne und bietet mit Methoden wie endovenöser Lasertherapie (EVLT), Radiofrequenz-(RF-)Ablation, Schaumtherapie, Sklerotherapie, CLACS und echosklerotherapie minimal-invasive Lösungen, die eine schmerzarme, narbenfreie Behandlung und eine kurze Erholungszeit ermöglichen.
Dr. Zan betrachtet Krampfadern nicht nur als ein ästhetisches Problem, sondern als eine ernstzunehmende Gefäßerkrankung. Mit einem wissenschaftlichen, ethischen und patientenorientierten Ansatz verfolgt er das Ziel, die Lebensqualität seiner Patienten zu verbessern. Als Mitglied der Nationalen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und der European Society for Vascular Surgery (ESVS) bietet er Behandlungen nach internationalen Standards an.

